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sarski

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  • »sarski« ist der Autor dieses Themas

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Mittwoch, 23. Januar 2019, 12:35

Hat mein Schüler ADHS?

Hallo!

Hoffe, dass ich hier richtig bin und jemanden finde, der mir weiterhelfen könnte.
Und zwar bin ich seit knapp 5 Jahren Lehrerin und habe letzten Herbst auf eine neue Schule gewechselt.
Dort hab ich zudem eine Vorschulklasse bekommen und mein "Problem" ist jetzt, dass mir das Verhalten eines Schülers besonders ins Auge sticht.
Er zappelt total viel, kann sich nicht konzentrieren bzw. still sitzen. Das ist schon anstregend, da es auch die ganze Klasse stört.

Ist das schon ADHS? Soll ich da einfach mal die Eltern darauf ansprechen?

Monami

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Donnerstag, 24. Januar 2019, 09:39

Hallo!

Voreilige Schlüsse würde ich nicht ziehen. Ich würde mich zuerst einmal schlau machen, welche Merkmale darauf hinweisen können, dass das Kind AD(H)S haben könnte und anschließend das Gespräch mit den Eltern suchen. Vielleicht haben die Eltern das Verhalten daheim ebenfalls bemerkt oder bereits ein Gespräch mit einer TherapeutIn gesucht.

Betreffend der Früherkennung von AD(H)S und mögliche Präventionsmaßnahmen gibt es Bücher, die du dir zu Rate ziehen kannst. Das Buch "AD(H)S und Wahrnehmungsauffälligkeiten. Früherkennung und Prävention im Kindergarten und in der 1.Klasse" kann ich dir ans Herz legen. Du kannst es dir auf dieser Seite vom auer-verlag.de ansehen und auch bestellen: https://www.auer-verlag.de/kindergarten-vorschule.html

Es gibt auch ein zweites Buch mit Material und Kopiervorlagen zur Förderung von AD(S)S betroffenen Kindergarten und Kleinkindern. Dieses findest du ebenfalls auf der Seite.

Informiere dich vorab ein wenig und dann such das Gespräch mit den Eltern. Das Kindeswohl steht an erster Stelle und eine Früherkennung kann hilfreich sein.

LG

HeyLynn

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Montag, 8. April 2019, 13:50

Ich würde vielleicht nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen und den Eltern eröffnen, dass das Kind ADHS habe.
Stattdessen sollte angesprochen werden, dass dir das Verhalten des Kindes ungewöhnlich vorkommt und eventuell ein Arzt zu Rate gezogen werden sollte.
Es gibt Eltern, die mentalen Krankheiten gegenüber noch nicht so offen sind und eine ins Blaue geratene Vermutung eventuell auch als Beleidigung verstehen.

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